Gestaltquelle

Neue Illustrationen auf Posterlounge

Dezember 2, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Gerade noch rechtzeitig zu Weihnachten habe ich einige neue JASMIN! Illustrationen auf Posterlounge zum Verkauf ausgestellt. Neben hübschen Retromädchen gibt es nun endlich mehr meiner digitalen Collagen mit Berlin Thematik wie z.B. die Reihe Berlin Siegessäule, Goldelse auf rot, blau, grün und gelb (s. o.) oder Berlin Alexanderplatz in retro blau, retro grün, retro gelb und streetstyle.

In den Collagen trifft sich meine Liebe zu starken Farben mit meinem Lieblingthema Typografie und paart sich mit der städtischen Architektur Berlins zu einem schönen Retroinferno, das jeder Wohnung das gewisse Extra verleiht.

Wer also noch auf der Suche nach der stylischen Geschenkidee für Weihnachten ist, sollte einen Blick auf »Bilder von JASMIN! auf Posterlounge werfen :)

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Berlin Besucher Tipp: Das Jüdische Museum

März 10, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Wer nach Berlin fährt, möchte was sehen, aber im Winter oder wenn es regnet, kann es schon mal ungemütlich werden. Dann ist Museum angesagt und davon haben wir hier in Berlin ja genug. Eines davon ist das »Jüdische Museum in der Lindenstraße 9-14 in 10969 Berlin (Link führt zur Wegbeschreibung).

In seiner Werbekampagne sagt das Jüdische Museum über sich, es sei anders als man erwarte. Da kann ich nur zustimmen, denn wenn wir mal ehrlich sind, erwarten wir natürlich dass es uns Deutschen unsere Geschichte vorhält – tut es aber nicht. Das Thema wird unter anderen behandelt, bleibt erschreckend, greift aber nicht an.

Also keine Bange und hin da! Es ist wirklich einen Besuch wert. Allerdings sollte man ordentlich Zeit mitbringen, denn hat man erst einmal Geschmack daran gefunden, möchte man sich in jeder Ecke ewig aufhalten.

Die Öffnungszeiten des Jüdischen Museums
Montag: 10-22 Uhr
Dienstag-Sonntag: 10-20 Uhr
Letzter Einlass für Besucher ist dienstags bis sonntags 19 Uhr, montags 21 Uhr.

Schubladen, Kopfhörer und technische Kniffe versüßen den Aufenthalt ungemein. Sei es die überdimensionale Knoblauchzehe, die man öffnen kann, das Buch, das man umblättert, indem man über seine Seite bläst, die Musik, die genialen Plakate oder aber die witzige Geschichte vom Baron, dessen Hund gestorben ist, weil… mehr wird nicht verraten!

Das Jüdische Museum erschließt sich spielerisch und ganz von selbst in der beeindruckenden Architektur von »Daniel Libeskind (Link führt zu Wikipedia)

Die Eintrittspreise des Jüdischen Museums sind ebenfalls sehr überzeugend
Erwachsene: 5 Euro
Ermäßigt: 2,50 Euro
Kinder bis zum sechsten Lebensjahr: Eintritt frei
Familienticket (zwei Erwachsene, bis zu vier Kinder): 10 Euro
Audioguide: 2 Euro (plus Personaldokument als Pfand)

Mehr Infos gibt es »auf der Webseite des Jüdischen Museums Berlin

Viel Spaß und angenehmen Aufenthalt in Berlin!

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Popcorn für’s Gehirn: Inspiration lauert überall

März 9, 2009 · 4 Kommentare

Nervt mal wieder die weiße Seite oder hast Du null Idee, was es sich zu gestalten lohnt? Oder sollst Du einen Auftrag im Stil von XY erledigen, willst denjenigen aber nicht kopieren, sondern Dein eigenes Ding daraus machen? Na, dann brauchst Du vielleicht einfach nur ein wenig Inspiration!

Schau mal, so kommst Du fix und günstig an Popcorn für’s Gehirn

Wer einen Flickr-Account hat, wird ihn schon kennen, den  MosaicMaker von bighugelabs.

BigHugeLabs MosaicMaker

Mit dem MosaicMaker ist es super einfach sich sein eigenes Inspirationsboard ähnlich einem Moodchart zusammen zu stellen. Ich z.B. brauche heute  schwarz-weiß Input weil ich eine klassische Modelinie für Blythe plane und was könnte klassischer als schwarz-weiß sein!? Also öffne ich mir ein zweites Browserfenster und suche über die Google Bildersuche oder direkt bei Flickr (auch ohne eigenen Account kann man suchen) erst mal nach entsprechendem Stoff. Was ich mag, kopiere ich in den MosaicMaker, der mir später auf Knopfdruck mein Mosaic erstellt.

Ein Inspirationsboard/Moodchart von MosaicMaker könnte z.B. so aussehen

inspirationboard© Jasz Schneider, all rights reserved

Weil ich der Meinung bin, dass uns Bilder auf dem Rechner nichts nutzen (s. meine früheren Posts Den eigenen Stil finden und Weg vom KreaTIEF), drucke ich mir mein Board aus und klebe es zu meinen sonstigen Inspirationen über meinen Zeichentisch.

Einen kreativen Tag Euch allen!

→ 4 KommentareKategorien: Kreativitätstechniken
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Den eigenen Stil finden

März 6, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Schönes macht nur, wer sich mit Schönem umgibt

Besonderes macht nur, wer sich mit Besonderem umgibt

… die Liste könnte ich unendlich weiter führen… Style, Originalität, Reichtum und vieles mehr können Schönes oder Besonderes hier ersetzen. Der Sinn bleibt der gleiche: Wenn Du etwas Bestimmtes tun möchtest, brauchst Du entsprechenden Input/ Inspiration, sonst verlierst Du Dein Ziel aus den Augen.
Aber es ist gar nicht so einfach solche Sprüche zu befolgen. Nehmen wir nur mal an, Du stehst auf Designmöbel und möchtest selbst welche herstellen und verkaufen, aber Du hast keine reichen Eltern, die Deine Wohnung mit Colani, Panton, Benz und Eames ausstatten sondern kaufst bei dem Schweden, weil diese Möbel gerade noch so okay sind :)
Schade… nehmen wir also meine Sprüche oben, heißt das nichts anderes als dass du armer Möbelmensch fortan billige Presspappenregale mit letztlich doch eher uncoolen Plastiksesseln herstellen musst… stimmt das!?? Nö, stimmt nicht!
Ich habe da eine günstige Technik, die Dir vielleicht weiter hilft (Du wirst sehen, meine Techniken ähneln sich alle sehr, was sie aber nicht minder effektiv und auch für den schmalen Geldbeutel realisierbar macht).

ÜBUNG

° ca. 30 min und wenn’s Spaß macht länger °

Erster Teil

inspiring booksSetz Dich doch mal mit Deinen vielen Designmagazinen, Home Decor Ausgaben und inspirierenden Büchern hin und such Bilder heraus von Dingen, die dich inspirieren bzw. von denen Du glaubst sie erreichen zu müssen/ wollen/ können.

Wenn Du dazu neigst Dir tausende von Bildern und Inspirationen aus dem Netz zu ziehen, um sie (wie ich) in einem eigens dafür angelegten Ordner zu horten, dann mach Dir die Mühe den Ordner durch zu schauen und drucke die Sachen aus (Postkartengröße ist super), die Du für geeignet hältst.

Aus den Magazinen und Büchern schneide bzw. scanne oder kopiere die Bilder heraus, bevor Du alles wieder im Regal verschwinden lässt. Inspirierend wirkt nämlich nur das, was wir sehen und solang wir uns die Schinken in unseren Regalen bzw. die gesammelten Bilder auf dem Rechner nicht anschauen, sind sie für die Katz!

Zweiter Teil

Nimm das ganze Material und eine Rolle Tesa und tapeziere damit deine Schrankinnenseiten, Türen oder Wände – was auch immer Dir gefällt. Ich habe die Regale und freien Flächen rund um meine Arbeitstische vollgepappt, habe mir Modelle gekauft von Dingen, die ich gerne hätte, sie gezeichnet, wenn es sein musste oder versucht sie nach- oder besser zu machen (Kopien kannst Du zwar nicht verkaufen, aber zu wissen, wie es geht, ist allemal besser als darunter zu leiden, dass Du nicht selbst darauf gekommen bist!). Mit der Zeit entwickeln all diese visuellen Reize eine Eigendynamik und Du entwickelst einen eigenen Stil ohne dass du darüber nachdenken musst. Vertrau mir, Du kannst das! :D

Jasz Blythe Girl Velvet SugarBeispiel: Ich mache erfolgreich Mode für Blythe Puppen und customisiere die Mädels selbst, dabei habe ich am Anfang nicht mal gewusst, wie ich so kleine Teile nähe oder wie ich überhaupt den Kopf von so einer Puppe aufmache. Also bin ich hin gegangen und habe mir viele viele Puppen- und Modebilder angeschaut, sie ausgedruckt, aufgehängt, hier und da bei der Konkurrenz bestellt, verglichen, kopiert, neu gestaltet und und und… inzwischen siehst Du auf den ersten Blick, welche Kleider und Puppen von mir sind, weil sie einfach anders aussehen und frag mich jetzt nicht, wie ich das gemacht habe! ;)

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Weg vom KreaTIEF: Übung für mehr (gestalterisches) Selbstvertrauen

März 5, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Viele Designer und Künstler kennen es: Das kreative Tief – ich nenne es das KreaTIEF, denn wenn es einen Namen hat, kann man es benennen und es wirkt nicht mehr so dominant. Das KreaTIEF ist die beängstigende schwarze Leere, die Dir von der weißen Seite entgegengafft und die diebische Freude deiner inneren Stimme, die voller Inbrunst brüllt: „Siiiiiehste! Hab ich Dir doch gleich gesagt! Du kannst GAR nichts, Du bist NIEMAND… blahblahblah (den Rest kannst Du ja denken…)“.
Solltest Du zu den Glücklichen gehören, denen das nie so geht: Herzlichen Glückwunsch! Vielleicht hilft Dir diese kleine Übung dann das aufrecht zu erhalten, was Dich so wunderbar macht :)

Die anderen drucken sich jetzt erst mal diesen Artikel aus, machen sich einen Tee und gehen vom Computer weg. Letzteres ist das Allerwichtigste, denn so schön der Mac ja auch immer sein mag, er zapft Dir trotzdem den letzten Rest Vertrauen ab, das Du vielleicht noch in Dir hast. Vertrau mir, ich kenn das!

Für Planer

Die gesamte Übung dauert etwa eine halbe Stunde.

Der Übung erster Teil

Bitte wirf jetzt den Drucker an, geh in die Küche, setz Wasser auf und atme mal so richtig tief durch. Wenn Du Dir dabei weibisch oder dämlich vorkommst, atme noch tiefer und lass es einfach blöd sein, es hilft Dir nämlich.

HAVE A TEA

Beispiel: Ich mag Chai-Tee. Sweet Chai z.B. hat einen starken pfeffrigen Geschmack, der hilft die innere Stimme leiser zu stellen.

Der Übung zweiter Teil

Suche aus den vielen Design- bzw. Kunstzeitschriften, -büchern oder Deinen gesammelten Werken das Bild eines Menschen (oder Dings) aus, der Dich wirklich inspiriert. Das kannst Du selbst sein, Erik Spiekermann, Vivienne Westwood oder Bowie, vielleicht auch bloß das Bild eines Baumes, Flugzeuges, Fahrrades… was auch immer – es soll Dir Freude machen.
Versuche dabei ganz bewußt auf den Computer zu verzichten, denn der wird dich übers Internet wieder in Sphären treiben, die Du im Moment nicht gebrauchen kannst.

Beispiel: Ich habe mir z.B. mal Vivienne Westwood ausgesucht. Ich mag Vivienne Westwood  weil sie seit Jahren das tut, was ihr Spaß macht und eigentlich doch schon viel zu alt dafür ist.


Der Übung ditter Teil

Nimm ein paar Stifte und einen Bogen Papier und klebe das Konterfei von Person Inspiriert Mich darauf. Jetzt überleg Dir, was Du gerne von demjenigen über Dich hören möchtest… eine positive Affirmation wenn Du so willst, ein Kompliment, einen blöden Spruch… ganz egal!

age doesn’t matter!

Beispiel: Nehmen wir mal an, Emily Erdbeer sei Vivienne Westwood und ich brauche Trost, weil ich mich zu alt für manche Dinge fühle, die ich tue, dann könnte das Ergebnis etwa so aussehen :)

Der Übung letzter Teil

Häng Dir dieses Bild dorthin, wo Du es immer anschauen kannst, wenn Du es brauchst! Ich hänge meine Bilder immer über meinen Zeichentisch- und Schneidetisch, so kann ich sie immer sehen, wenn ich sie brauche.

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Weitere Einsatzbeispiele könnten z.B.

  • die Skyline einer Stadt sein, die Du besuchen möchtest und zu der Du schreibst… ich komme im August o.ä.
  • ein Bild von Bob Ross sein, der Dir zuruft: Los, mal endlich was! Ich weiß, dass Du es kannst
  • eine Wiese sein, über der Umsonstwellness steht undundund…

Sowas macht Hoffnung und regt den Geist an. Viel Spaß!

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Divis, Gedanken- und Geviertstrich

Februar 14, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Divis (Trenn- oder Bindestrich) Einen Trenn- oder Bindestrich benutzt man im Deutschen zur Silbentrennung, als Auslassungszeichen bei Aufzählungen und zusammengesetzten Wörtern (ohne Abstand)

z.B.

Ein- und Ausgang

i-Tüpfelchen

Theodor-Heuss-Weg


Minus und Gedankenstrich (Halbgeviertstrich)

Der Gedankenstrich wird bei eingeschobenen Sätzen – Gedanken also (mit Abstand) – oder aber als Ersatz für das Wort „bis“ bei Zeitangaben wie

von 12–13h

und bei Streckenangaben (ohne Abstand) benutzt.

Saarbrücken–Berlin

Des weiteren wird er im Text als einzig wahres Minuszeichen gesetzt, weil er so breit wie das Pluszeichen ist. Sieht man hier:

+ / –

Der HTML code ist –


Der Geviertstrich

wird bisweilen noch bei Streckenangaben benutzt, zerstört aber durch seine Länge das Satzbild, weshalb man ihn durch den Gedankenstrich oder korrekt den Halbgeviertstrich ersetzt hat.

Saarbrücken—Berlin

Der HTML code ist —

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Weiterführender Link: praegnanz.de

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Typografische Anführungszeichen

Februar 10, 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Korrekte Anführungszeichen geben Ihren Webseiten und Schriftstücken einen edleren Touch und hinterlassen auch beim Laien einen besseren Eindruck.

Im Deutschen gibt es ein anführendes Zeichen zu Beginn und zwar unten
[ doppelt „ oder einfach ‚ ]
sowie ein ausführendes am Ende des Ausdrucks
[doppelt “ oder einfach ‘].

Beispiel:
„Hallo“       ‚Hallo‘

Auf keinen Fall benutzen wir vorne und hinten das Inch- oder Zollzeichen ["]! Im englischen heißen die „Dumb Quotes“, was ich gerne mit „Idiotenanführungszeichen“ übersetze.

Das ist die HTML-Codierung

doppelt unten „       einfache unten ‚
doppelt oben “       einfache oben ‘

Im Englischen sind beide Anführungszeichen oben, haben aber – anders als im Deutschen – öffnenden und schließenden Charakter:

“Hello”       ‘Hello’

In HTML schreibt man
doppeltes oben “       einfaches oben ‘
doppeltes oben ”      einfaches oben ’

Übrigens benutzt man das einfache englische Anführungszeichen oben auch als korrektes Apostroph im Deutschen wie im Englischen:

Hans’ Auto       At the Butcher’s (Shop)

Apropos Apostroph: Um im Deutschen die „totale Apostrophe“ zu vermeiden, sollte man sich tunlichst ins Thema einlesen und die entstellenden Apostrophe an jeder noch so unpassenden Stelle künftig vermeiden! Leider zieht die so genannte Apostrophitis wie die neue Pest durchs Land. Das ist nicht schön, das ist einfach nur schlimm!!! Ein ganz herrliches Gruselkabinett findet man beim Apostrophen-Alarm.

Zum Schluss die französischen Anführungszeichen.

Man unterscheidet zwischen französischen Anführungszeichen im Französischen mit „rahmendem Charakter“

«Bonjour»       ‹Bonjour›

und den französischen Anführungszeichen im Deutschen mit „zwickendem Charakter“.

»Bonjour«       ›Bonjour‹

Die zweite ist also die richtige Version für deutschen Text und der HTML Code sieht folgendermaßen aus
« links schauend «      links schauend einfach ‹
» rechts schauend »       rechts schauend einfach ›

Und das war’s auch schon :)

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Weiterführende Links

Wolfgang Beinerts Typolexikon
Typografie für Webautoren

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